Hygiene - Das Herz unserer Praxis

Als Patient möchte man sich in einer ärztlichen Praxis nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlen.

Hier möchten wir Ihnen zeigen, wieso Sie sich bei uns nicht nur sicher, sondern am sichersten fühlen dürfen!

Die vier Säulen perfekter Hygiene

Sauberkeit und Hygiene ist nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie in einer Arztpraxis sehr wichtig, sondern seit Anbeginn der Medizin. Deshalb scheuen wir keine Mühe und keine Kosten um Sie als Patient vor Krankheitserregern zu schützen. Wie wir das tun, was wir genau tun und womit wir das tun, finden Sie in den folgenden Abschnitten.

1. Säule   -   Mitarbeiterhygiene

Das beste Hygienekonzept bringt nichts, wenn nicht jeder einzelne Mitarbeiter sich dran hält und es umsetzt. Deshalb werden bei uns regelmäßig Schulungen zum Thema Hygiene durchgeführt. Um Keime nicht von draußen in die Praxis zu verschleppen, ist der Umkleidebereich in einen "reinen" Bereich für die Praxiskleidung und einen "unreinen" Bereich für die private Kleidung geteilt. So wird verhindert, dass Krankheitserreger von der Straßenkleidung auf die Arbeitskleidung gelangen. Vor und nach jeder Behandlung werden die Hände desinfiziert, unabhängig von der Art der Behandlung. Während der Behandlung werden medizinische Einweg-Handschuhe getragen. Das Behandlungszimmer wird nie mit Handschuhen verlassen, diese werden immer ausgezogen und sofort entsorgt. Leider sieht man immer wieder in Praxen, dass benutzte Handschuhe aus Kostengründen wiederverwendet werden. Dies ist in unserer Praxis streng verboten.

2. Säule   -   Instrumente

So wie das Besteck in Restaurants sind Instrumente in Praxen keine Einweg-Artikel. Diese müssen nach der Benutzung am Patienten wieder sauber und keimfrei gemacht werden. Instrumente wie Spiegel, Pinzetten, Sonden und Ähnliches werden nach der Benutzung in einem Desinfektionsbad gelagert. Danach werden die Instrumente vom Personal unter einer Lupe gesäubert und von Zement und anderen Verschmutzungen befreit. Anschließend werden die Instrumente in einem Thermodesinfektor mit Desinfektionsmittel und unter hoher Hitze gereinigt und desinfiziert. Nach einer Prüfung der Instrumente durch das Personal werden die Instrumente sauber gelagert, bis sie zum Einsatz kommen.

 

Instrumente wie spezielle Sonden, Scheren, Nadelhalter, Zangen und Ähnliches werden zusätzlich in sterile Verpackungen eingeschweißt und in einem speziellen Sterilisator mit Druck, Hitze und Dampf sterilisiert. Jedes einzelne Instrument wird nach der Sterilisation überprüft und mit einem Aufkleber versehen. So wird sichergestellt, dass nur sterile Instrumente zum Einsatz kommen.

3. Säule   -   Winkelstücke

 

Das was für den Handwerker die Bohrmaschine ist, ist für den Zahnarzt das Winkelstück. Das Winkelstück ist die zahnärztliche Bohrmaschine, die zum Entfernen von Karies, zum Beschleifen von Zähnen und zum Polieren verwendet wird. Als die Hygiene in Praxen noch nicht ernst genommen wurde, wurden die benutzten und mit Keimen belasteten Winkelstücke mit einem Desinfektionstuch abgewischt und am nächsten Patienten eingesetzt. Mittlerweile ist jedoch allgemein bekannt, dass ein Abwischen nicht ausreicht um Winkelstücke zu desinfizieren. Die Hohlräume im Winkelstück, durch die Wasser und Luft kommt, bleiben nach dem Abwischen voller Blut, Bakterien und Viren. Es besteht eine sehr große Gefahr den nächsten Patienten anzustecken. Leider wird dieses Verfahren aus Kostengründen immer noch in sehr vielen Praxen eingesetzt, obwohl es nicht mehr zeitgemäß ist und unethisch, da Ansteckungen von Patienten einfach hingenommen werden. 

 

Die sicherste Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Winkelstücken erfolgt mit dem Gerät DAG von der Firma Sirona. Dieses Gerät ist sehr teuer in der Anschaffung und auch jeder Desinfektionsvorgang ist kostenintensiv. Da für uns Ihre Gesundheit und Sicherheit an erster Stelle stehen, haben wir diese Kosten nicht gescheut und lassen jedes Winkelstück nach der Benutzung durch das Gerät reinigen, desinfizieren und sterilisieren. So sind Sie immer auf der sicheren Seite!

4. Säule   -   Nadeln, Kanülen und Bohrer

Würden Sie sich als Patient Blut abnehmen lassen mit einer Kanüle die zuvor an dutzenden Patienten eingesetzt wurde? Nein. Und wenn man diese Kanüle sterilisieren würde? Auch nicht. Zu Recht, denn trotz Sterilisation kann Ihnen niemand garantieren, dass Sie sich nicht doch infizieren. Beim Blut abnehmen würde niemand auf die Idee kommen eine Kanüle mehrfach zu verwenden, in der Zahnmedizin sieht dies leider anders aus. Vor allem Instrumente, Kanülen und Nadeln die bei Wurzelkanalbehandlungen Einsatz finden, werden an unzähligen Patienten eingesetzt. Diese Nadeln und Kanülen haben direkten Kontakt zum Blut, es besteht somit eine Infektionsgefahr. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass trotz Sterilisation Blut, Eiter, Bakterien und Viren auf diesen Nadeln  und Kanülen verbleiben können. Aus Kostengründen werden die Nadeln und Kanülen jedoch sterilisiert und wiederverwendet. Leider ist dieses Vorgehen keine Ausnahme, sondern die Regel in Zahnarztpraxen. In unserer Praxis lehnen wir die Wiederverwendung von Nadeln, Kanülen und Feilen strikt ab. Die Kosten für Einweg-Nadeln und - Kanülen werden von den privaten Krankenversicherungen übernommen. Gesetzliche Versicherungen übernehmen diese Kosten nicht. 

 

Das gleiche Prinzip gilt für Bohrer in der Implantologie. Leider ist es momentan noch die Regel, dass Implantat-Bohrer unzählige Male eingesetzt werden. Dieses Vorgehen ist nicht mehr zeitgemäß und mit diversen Risiken für den Patienten verbunden. In unserer Praxis werden ausschließlich Einweg-Bohrer verwendet.

Das alles dient Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlergehen.

Denn bei uns sind Sie in einer ZahnARZTpraxis!